Windows oder Mac?

Zugegeben, diese Frage wurde schon oft gestellt, und auch schon oft beantwortet. Da aber ab Januar 2020 Windows 7 nicht länger mit Sicherheitsupdates versorgt wird, und manche Rechner Windows 10 nicht mehr meistern können, stellt sich für viele die Frage neu.

Während es bei beiden Betriebssystemen Anhänger gibt, die sich nicht im Traum vorstellen können zu wechseln, lassen sich die Vorzüge beider Systeme dennoch relativ klar einteilen:

Mac

Das Apple-Betriebssystem punktet vor allem in der Zusammenarbeit im eigenen Öko-System. Wer schon ein iPhone oder ein iPad hat, kann somit bequem über Handoff und iCloud Arbeitsstände und Dokumente übertragen. Zudem können Emails und SMS auf allen Geräten empfangen und beantwortet werden.

Apple-Geräte sind zudem für ihre extrem gut eingebundenen Trackpads bekannt. Dabei wird nicht nur das Bediengefühl und die schiere Größe gelobt, sondern auch die Einbindung von natürlichen und intuitiven Wischgesten.

Viel Lob erhält Apples Betriebssystem MacOS zudem für die Impression, ohne weiteres einfach zu funktionieren. Ohne komplizierte Setups, verwirrende Popups oder unübersichtliche Einstellungen werden Apples Computer als sehr bedienerfreundlich und stabil wahrgenommen. An Bord sind bei MacOS bereits alle zum Arbeiten wesentlichen Programme für Bildbearbeitung, Textverarbeitung, Präsentationen, Musikkompositionen und vieles mehr.
Und falls doch mal etwas schief geht, sorgen Features wie „Time Machine“ dafür, dass sich vorherige Versionen von Dateien blitzschnell wiederherstellen lassen.

Insbesondere für professionelle Nutzer sind exklusive Programme der entscheidende Grund, sich für MacOS zu entscheiden. Gerade die Musikbearbeitungssoftware „Logic Pro X“ und das Videobearbeitungsprogramm „Final Cut Pro“ gehören zu den Flaggschiffen der jeweiligen Industrie.

Im Gegensatz zu Windows ist Datenschutz und Sicherheit ein essentielles Merkmal, das einen sehr guten Ruf genießt. Während es für Windows ganze Guides gibt, wie man die Datensammlerei stoppt, sind Macs von Grund auf sicherer und für den Datenschutz designt. Apple zeigt dir im Start-Menü keine Werbung an, und drängt dir keine hauseigenen Programme auf.

Windows

Zuerst einmal ist Windows deutlich ausgereifter und stabiler, als es früher einmal war. Obwohl der Ruf anderes besagt, haben Features wie automatische Treiber-Updates das Leben von Windows-Nutzern erheblich vereinfacht. Die Mehrheit der User hat sich zudem einfach an die Funktionsweise von Windows gewöhnt.

Außerdem ist Windows intensiver anpassbar. Erweiterte Optionen und Tieferes eingreifen ins System machen es möglich, dass sich die Software individuell zuschneiden und besser automatisieren lässt. Tiefere Einblicke in die Prozesse des Systems sind mithilfe des Task Managers oder dem Resource Monitor problemlos möglich.

Windows ist, anders als MacOS, perfekt für Gaming ausgelegt. Es sind mehr Spiele verfügbar, die für schmaleres Geld deutlich besser laufen. Manche Titel können zudem gemeinsam mit Xbox-Spielern gespielt werden. Wer also plant, oft auf seinem Computer spielen zu wollen, für den ist Windows die richtige Wahl.

Nutzer können sich zusätzlich sicher sein, dass eine riesige Community sich jederzeit um Troubleshooting und Optimierung kümmert. Wenn es ein Problem oder eine Nachfrage gibt, ist die Antwort bei Windows meißtens nicht weit.

Gerade für administrative oder geschäftliche Nutzung ist die Kompatibilität von Windows entscheident. Die benötigten Programme und Tools sind oft nur exklusiv für Windows verfügbar oder deutlich besser angepasst. Insbesondere alte Software funktioniert meißt immer noch auf neueren PCs.

Im Niedrigpreissegment ist Windows unangefochtener Spitzenreiter: PCs lassen sich, im Gegensatz zu Apple-Computern, auch für kleines Geld kaufen. Während die sogenannte Apple-Steuer heute als Irrglaube eingestuft wird, muss jeder selbst über das Preis-Leistungs-Verhältnis der Systeme urteilen.

Fazit

Letzendlich muss jeder Nutzer selbst entscheiden, welches Betriebssystem seinen Anforderungen eher genügt. Deswegen entscheiden sich Kreative und Künstler oft für den Mac, während Unternehmen die Produktivität von Windows als Standard sehen.

Für diejenigen, die keines der beiden Systeme wirklich überzeugend finden, gibt es immer noch die Option, zu Linux zu greifen. Mit sehr vielen verschiedenen Distributionen lässt sich die Open-Source-Software auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden.


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