Wie soll ich mein MacBook Pro konfigurieren?

Bildschirmgröße, Prozessor, Arbeitsspeicher und vieles mehr: Die Möglichkeiten, ein MacBook Pro auszustatten, sind gewaltig. Für einen besseren Überblick hier eine systematische Abarbeitung aller Optionen.

Es werden nur aktuell verfügbare Modelle berücksichtigt. Natürlich kann man sich stattdessen auch ein älteres oder gebrauchtes Modell kaufen.


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Triff nach jeder Auswahl eine Entscheidung.

Schritt für Schritt.


Bildschirmgröße

Die Optionen: 13 Zoll oder 16 Zoll

13 Zoll sind besonders für diejenigen interessant, die oft mit ihrem Laptop unterwegs sind. Das kleine Gerät ist handlich und leicht, der Bildschirm trotzdem noch ausreichend groß. Diese Größe ist wahrscheinlich für die Meisten die bessere Wahl, zumal die Geräte etwas günstiger sind.

16 Zoll sind perfekt, wenn der Mac als Powerhouse dienen soll. Bei einem größeren Gerät passt mehr Leistung rein, und der größere Bildschirm erleichtert das arbeiten. Diejenigen, die stationär auf Leistung und Produktivität setzen, und dafür auch ein bisschen mehr ausgeben, entscheiden sich für diese Bildschirmgröße.


13 Zoll

Die Optionen: Einsteigermodell oder leistungsstarkes Modell

Das Einsteigermodell gibt die Wahl zwischen einem 1,4 GHz und einem 1,7 GHz Prozessor, und kommt mittlerweile auch mit TouchBar und TouchID. Wer nach einem vergleichsweise günstigen MacBook sucht, und selten mehr macht als Internetrecherchen, kleinere Dokumente, Medien und E-Mails, ist mit dieser Version gut bedient.

Das leistungsstärkere Modell bietet einen 2.4 GHz oder einen 2.8 GHz Prozessor, und hat anstelle von zwei USB-C Anschlüssen gleich vier. Videobearbeitung und intensiveres Multitasking meistert dieses Modell mit Leichtigkeit. Wer also besonders viel Leistung für sein Geld haben will, bekommt hier einen zukunftsfähigen Laptop


Einsteigermodell

Die Optionen: 1,4 GHz Quad‑Core oder 1,7 GHz Quad‑Core

Mit dem 1,4 GHz Quad‑Core entscheidet man sich für die kostengünstigste Konfiguration. Wer nicht bereit ist, wesentlich mehr Geld auszugeben, und lediglich grundlegende Tätigkeiten am Laptop ausführt, der ist hiermit gut bedient.

Den 1,7 GHz Quad‑Core gibt es für einen satten Aufpreis von 360 Euro. Der Leistungsunterschied zur günstigeren Variante ist zwar spürbar, meistens lohnt sich dann aber auch ein Blick auf das leistungsstarke Modell, das in gleicher Ausstattung mehr als 100 Euro günstiger ist, vier Thunderbolt-Anschlüsse und eine bessere Grafikkarte hat. Also: Finger weg von diesem Modell!


Leistungsstarkes Modell

Die Optionen: 2,4 GHz Quad‑Core oder 2,8 GHz Quad‑Core

Der 2,4 GHz Quad‑Core bietet insgesamt die meiste Leistung für das Geld. Auch weitreichendes Multitasking ist keine Herausforderung für die Maschine. Da die selbe Grafik wie im 2,8 GHz-Modell verbaut ist, gelingt auch gelegentlich intensivere Videobearbeitung.

Der 2,8 GHz Quad-Core ist die richtige Entscheidung für alle, die die Handlichkeit des kleinen 13-Zollers mit maximaler Leistung verbinden wollen. Ideal für diejenigen, die intensivere Anforderungen auch unterwegs haben, und dafür bereit sind, einen satten Aufpreis zu zahlen.


16 Zoll

Die Optionen: 2,6 GHz 6‑Core oder 2,4 GHz 8‑Core

Der 2,6 GHz 6‑Core ist bereits ein echtes Biest, das für fast alle gewöhnlichen und auch anspruchsvolleren Aufgaben wie gemacht ist. Definitiv eine solide Option für alle, die schon jetzt mit dem Preis hadern.

Beim 2,4 GHz 8‑Core gab es zum Release einige Bedenken, ob die dünne Maschine für die Kühlung eines solchen Monsters geeignet ist. Tests jedoch bestätigen, dass die CPU durchaus auch bei hohen Temperaturen leistungsfähig ist. Wenn also der Preis eine untergeordnete Rolle spielt, und Rendering oder intensive Videobearbeitung der Einsatzzweck ist, dann ist diese Variante die richtige Wahl.


Grafikkarte

Die Optionen:
AMD Radeon Pro 5300M, 4 GB oder
AMD Radeon Pro 5500M, 4 GB oder
AMD Radeon Pro 5500M, 8 GB

Mit der standardmäßigen AMD Radeon Pro 5300M, 4 GB ist der Laptop bereits sehr gut aufgestellt. Je nachdem, wie häufig größere und intensivere grafische Projekte in Angriff genommen werden sollen, kann aber auch zu vergleichsweise geringen Aufpreisen aufgerüstet werden. Auch für Anwendungen von künstlicher Intelligenz oder zum Gaming sind die AMD Radeon Pro 5500M, 4 GB oder die AMD Radeon Pro 5500M, 8 GB interessant, zumal ein solches Upgrade auch zu höheren Wiederverkaufswerten führen kann.


Arbeitsspeicher

Die Optionen: 8 GB, 16 GB, 32 GB, 64 GB

8 GB Arbeitsspeicher reichen heute für die meisten Anwendungen und Aufgaben aus. Wer aber bereits jetzt viele Programme gleichzeitig ausführt, für den dürften die wachsenden Anforderungen der Software zum Problem werden.

In diesem Fall sollte man zu 16 GB greifen. Damit ist man bestens für die Zukunft gerüstet und kann auch anspruchsvollere Aufgaben problemlos meistern. Insbesondere bei gelegentlicher Videobearbeitung macht diese Option viel Sinn.

32 GB oder 64 GB (nur 16 Zoll) sollten gewählt werden, wenn den Mac hauptsächlich zur Bearbeitung von hochauflösendem Videomaterial verwendet wird. Es ist wichtig zu beachten, dass Gegensatz zu früheren Macs der Arbeitsspeicher nicht im Nachhinein erweitert werden kann.


Speicherplatz

Die Optionen: 128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB, 2 TB, 4 TB, 8 TB

128 GB Speicherplatz sind kaum zu empfehlen. Sie sind schnell gefüllt, und lassen sich nicht intern erweitern.

Mindestens 256 GB sind ein Muss. Für normale Tätigkeiten ausreichend, ein paar Fotos und Dokumente können auch auf dem Rechner gespeichert werden.

512 GB sind der Standard. Wer halbwegs sorgenfrei auch schon mal eine Sammlung von Dateien, Videos und Fotos mit dabei haben möchte, entscheidet sich hierfür.

1 TB sind auch für die Speicherung größerer Mengen an Fotos und einigen Videos ausreichend. Natürlich kommt dieser Speicher bei Apple mit einem hohen Preis.

2 TB sollte gewählt werden, wenn der Mac häufiger für die Bearbeitung von Videos dienen soll.

Wer 4 TB oder 8 TB wählt, der plant, große Mengen an Videoprojekten lokal zu speichern, um schnell darauf zuzugreifen. Der Preis darf dabei auch keine wichtige Rolle mehr spielen, da knapp 3000 Euro in der teuersten Variante draufgelegt werden müssen.


Auch andere Modelle wie ein iPad oder ein iMac können eine gute Alternative zum MacBook sein.

Zusammenfassung

Besser mehr als weniger

Alle Optionen haben gemeinsam, dass sie sich später nicht mehr nachrüsten lassen. Gerade bei Arbeitsspeicher und Speicherplatz sollte deswegen eher eine Stufe höher gegriffen werden. Das schadet auch beim Wiederverkauf nicht.

Beispielkonfigurationen

Der Günstige

13 Zoll Bildschirm
1,4 GHz Quad-Core
8 GB Arbeitsspeicher
256 GB Speicherplatz

1.749,00 €

Der Solide

13 Zoll Bildschirm
2,4 GHz Quad-Core
8 GB Arbeitsspeicher
512 GB Speicherplatz

2.249,00 €

Das Biest

16 Zoll Bildschirm
2,4 GHz 8‑Core
16 GB Arbeitsspeicher
1 TB Speicherplatz
Radeon Pro 5500M, 4 GB

3.419,00 €


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